Edirne, das antike Hadrianopolis, eine Stadtgründung Kaiser Hadrians, an den Flüssen Tunca und Meric gelegen, ist eines der Tore zur Türkei. Autofahrer, vom Balkan her kommend, sehen hier erstmals Moscheen mit mehr als einem Minarett. So besitzt der berühmteste Bau der Stadt, die Selimiye-Moschee, gleich vier Minarette. Sie sind 80 m hoch und haben jeweils drei Galerien. Die große Kuppel weist eine Spannweite von 31,50 m auf und ruht auf acht Pfeilern, von denen vier freistehend sind. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Beyazitbrücke, der Uhrturm, die beiden überdachten Bazare, Eski-Moschee (1403-14 erbaut und die älteste der Stadt), Selimiye-Museum, Murat- Moschee, die Üç-şerefeli-Moschee, Beyazıt- Moschee, die Palastanlagen der Sultane und die Grünanlagen nahe den Flüssen.
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