Das Palandöken liegt im Osten der Türkei, nur 20 Autominuten vom Flughafen Skigebiet Palandöken. Mit einem Höhenunterschied von 1.000 Meter und heben Terminals verteilt in der gesamten Region, Palandöken bietet zahlreiche Möglichkeiten für Skifahrer aller Stufen, aber auch Snowboarder genießen können. Neben der hervorragenden präparierten Pisten hier unabhängig bereit Abfahrten abseits der Piste, wo man in den frischen Pulverschnee ziehen können Ihren eigenen Weg.
Wenn Sie Palandöken bleiben, ein Besuch in der Stadt Erzurum etwas sollte man nicht überspringen. Auf der Straße, Sie in Ihren Augen, hier ist alles verkauft Obst-, Leder-, Schmuck, Nüsse. Kinder versuchen, Sie verkaufen Souvenirs, shoeshiners machen Sie Ihre Schuhe ein habbekrats wie neu.
Höhe Bereich zwischen 2100 und 3200 Meter.
Anzahl der Lifte 1 Baby-Lift
4 Seilbahnen
1 Schlepplift
1 Kabinenbahn
Km Piste 10 Meilen läuft blau
15 km rote Pisten
5 km schwarze Pisten
Darüber hinaus finden Sie auch eine weitere 30 Kilometer auf die Piste.

photo credit: skinnydiver
Ski-Urlaub in der Türkei ist ein Spaß für Leute, die das Ungewöhnliche suchen. Es gibt fünf Skizentren: Uludag (im südlichen Marmara-Gebiet), Kartalkaya (im westlichen Schwarzmeergebiet bei Bolu), Erciyes (bei Kayseri), Palandöken (bei Erzurum) und Sarikamis (bei Kars).
Am längsten besteht das Wintersportgebiet auf dem Berg Uludag bei der Kurstadt Bursa, etwa 180 km Luftlinie südlich von Istanbul. Eine weitere Skistation mit 5000 Betten ist seit Jahren im Taurusgebirge östlich von Antalya im Bau; das Projekt kommt aber nicht so recht voran. Womöglich wird es nie fertig, denn Skifahren gilt in der Türkei als Hobby der gehobenen Klasse. Und Ausländer finden zwar gelegentlich zum Berg Uludag, aber kaum, auf umständlichen Wegen, im Winter ins Taurusgebirge.
Der Berg Uludag, auch “Mount Olympus” genannt (2543 m), liegt 36 km südlich von Bursa. Dorthin kann man auf durchaus originellem Weg anreisen: von der Galata-Brücke in Istanbul mit dem Fährschiff über das Marmarameer zum Hafen Yalova und von dort weiter im Bus.
Skisaison ist in der Regel von Weihnachten bis Ende März. Die Hotelsiedlung und die Lifte droben am Uludag lassen sich auf zwei Wegen erreichen: entweder mit einer 5 km langen Seilbahn oder im Auto auf der Bergstraße.
Die älteren Bauten auf dem Berg zeigen alpenländischen Charakter, die neueren Hotels den internationalen Allerweltsstil. Das Skigebiet, durch eine Seilbahn und zwölf Lifte erschlossen, gibt sich vorwiegend leicht. Trainierte Fahrer nehmen die Piste vom 2270 m hohen Suaklikaya auf dem kurzen Steilstück talwärts. Tiefschneefahrer finden weite, unberührte Hänge. Lawinengefahr besteht nirgendwo. 30 Skilehrer geben hier Unterricht, der sprachlichen Probleme wegen und im Hinblick auf die unterschiedlichen Vorkenntnisse meist in einzelnen Privatstunden. Die Ski-Ausrüstung kann man leihen.
Als alpiner Skiläufer lernt man auf dem Berg Uludag etwas kennen, was einem sonst selten widerfährt: Skispaß als heiteres Schaustück, winterliches Erlebnis ohne ständiges Auf mit den Seilbahnen und Ab im Höchsttempo. Hier schaut man vor allem zu, röstet in der Sonne, nimmt einen Drink, amüsiert sich und kommentiert schadenfroh, wie sich da mancher im Schnee anstellt. Kaum ein Winterurlauber wird die gesamten Ferien auf dem Uludag verbringen wollen. Aber es lohnt sich, wenn man im Winter eine Reise in die Türkei macht, die Ski mitzunehmen und einige Tage da oben in einem Wintersportgebiet zu verbringen, das die meisten Türken überhaupt nicht kennen.



Der Sessellift surrt, orientalische Klänge untermalen die Geräuschkulisse: Die Türkei will in Sachen Skitourismus den alpinen Regionen Konkurrenz machen. Bisher bleiben die türkischen Wintersportler am Uludag und in Kartalkaya eher unter sich.

Der blendend weiße Schnee knirscht verheißungsvoll unter den Brettern. Vertraut surrt der Sessellift. Aus der Höhe schweift der Blick über verschneite Gipfel und Pisten, auf denen Skiläufer und Snowboarder ihre Kurven ziehen. Gleich daneben liegen ein verschneiter Wald und Hütten. Diese Szene aus dem winterlichen Nationalpark Uludag im Westen der Türkei unterscheidet sich auf den ersten Blick nicht sehr von den Alpen - wenn der Bergwind nicht orientalische Musik aus einem Lautsprecher herübertragen würde. Und statt Jagertee gibt es hier Cay und Raki.
Trotz der Schönheit der winterlichen Bergwelt zieht es nur ganz wenige ausländische Touristen in die türkischen Wintersportgebiete. Russen und einige Niederländer haben den Weg auf den Uludag gefunden. Drei Stunden Autofahrt und eine kurze Fährpassage liegen hinter den Gästen, die aus dem etwa 190 Kilometer entfernten Istanbul anreisen. Nur etwa zehn Prozent der Touristen kommen aus dem Ausland, sagen Hotelbesitzer. Auf dem Uludag steigen vor allem Türken aus Istanbul für Wochenendtouren auf die Bretter.
In modernen Geländewagen oder mit Schneeketten haben sie die kurvige Bergstraße erklommen, die von einer festgefahrenen Schneedecke bedeckt ist. Alle paar Kilometer haben Bauern ihre Traktoren in Stellung gebracht, um Ausflügler nach Unfällen aus dem Straßengraben zu ziehen. Noch lieber aber verkaufen sie in Haltebuchten einen Satz Schneeketten. Gestikulierend bieten sie die dringend benötigte Winterausrüstung an.
Der 2500 Meter hohe Uludag (”Heiliger Berg”) ist ein erloschener Vulkan. In der griechischen Mythologie ist er als Olympos Misios bekannt. Die Skisaison beginnt hier im Dezember und geht bis zum April, wenn nicht frühes Tauwetter einsetzt. 16 Lifte bringen die Gäste bis auf 2200 Meter Höhe. “Uludag steht ganz oben auf der Liste der türkischen Skigebiete”, sagt Serdar Özger, der 33-jährige Trainer der türkischen Snowboard-Nationalmannschaft und den Wintersportfans seines Landes besser bekannt unter seinem Spitznamen “Carlos”.
Hoteleigene Lifte
In den Jahren 1998, 1999 und 2000 war Serdar Özger selbst nationaler Champion. Sein Land müsse in der Infrastruktur noch viel investieren, um auf internationales Niveau zu kommen, sagt er. Vor allem die Liftanlagen sind ein Problem. In der Türkei gehören sie traditionell zu einem Hotel und werden vor allem den eigenen Gästen zur Verfügung gestellt. Andere Skifahrer müssen sich jeweils für einzelne Lifte Karten besorgen, was bei Preisen von rund 25 Euro schnell ein teurer Spaß werden kann - für den man nicht überall mit Kreditkarte bezahlen kann. Einige Hotels nehmen nur Bargeld.
Streng genommen gibt es in der Türkei keine Wintersportorte, sondern Ski-Hotels mit eigener Infrastruktur. “Seit zehn Jahren versuchen wir, ein System für einen gemeinsamen Skipass zu schaffen, mit dem im ganzen Gebiet gefahren werden kann. Aber es läuft den Interessen einiger Hotelchefs zuwider”, sagt Kutlu Yurtsever, Juniorchef eines Hotels auf dem Uludag. Außerdem habe die Türkei international noch kein Image für den Wintersport: “Vor zwölf Jahren ging ich nach England. Da wurde ich noch gefragt, ob ich wohl ein Kamel habe. Die Menschen denken bei der Türkei nicht an Schnee.”
Dabei sind die meisten türkischen Gebiete schneesicher. Eine Schneekanone ist auf dem Uludag vorhanden, aber seit vier Jahren nicht mehr benutzt worden. “Das Skigebiet Uludag ist zehnmal größer als das von Innsbruck. Aber wir nutzen hier nur fünf Prozent”, sagt Yurtsever. “Dabei könnten wir hier eine acht Kilometer lange Piste erschließen.”
Deutsche Touristen sind Exoten
Ein anderes Skigebiet ist Kartalkaya. Etwa vier Stunden Fahrzeit sind es von Istanbul aus, eine Stunde weniger aus der Hauptstadt Ankara. Fast 30 Kilometer schlängelt sich am Ende die Bergstraße durch verschneite Nadelwälder. Die Straße passiert einige Weiler und Gasthöfe. Auf dem Berg erwarten den Touristen in 2000 Metern Höhe drei Hotels, die mit “Skilaufen ohne Schlangestehen” werben.
Zumindest während der Woche können die Hotels dieses Versprechen auch einlösen, denn auch hier reisen vor allem Türken aus den großen Städten für das Wochenende an. Die Pisten sind nicht besonders anspruchsvoll. Ambitionierte Skifahrer könnten bald gelangweilt sein. Für Familien, die ohne viel Gedränge abfahren möchten, sind sie aber optimal. Touristen aus Deutschland sind auf dem Berg Exoten. “Deutsche kommen nur ganz selten her. Und dann sind es meist Leute, die Familienbeziehungen in die Türkei haben”, sagt ein Skilehrer.
Obwohl die Geografie auch herrliche Langlaufloipen möglich machen würde, ist die nordische Wintersportart in der Türkei nicht verbreitet. Auch Rodler werden auf den Pisten schnell verscheucht. “Der türkische Skiläufer will bequem auf den Berg und rasant runter”, sagt der Skilehrer und lacht. “Für alles andere ist er zu faul.”



