Die Halbmillionenstadt ist die viertgrößte Stadt des Landes und 50 km vom Golf von Iskenderun entfernt. Die Stadt zeigt sich weitläufig und voller Kontraste. Hochhäuser stehen neben kleinen alttürkischen Bauten. Reich war die Stadt schon zur Römerzeit, und heute ist sie neben Istanbul und Izmir drittgrößtes Industriezentrum, wo sich das Wirtschaftsleben der Südküste konzentriert. Die Altstadt mit ihren kleinen Lokalen wirkt noch sehr orientalisch. Dort gibt es die Adana corbasi, eine Kichererbsensuppe, welche die Einheimischen gerne zum Frühstück essen sowie den Adana Kebab, Hackfleischröllchen in Fladenbrot mit viel Gewürz und Ayransauce. An verbliebenen Sehenswürdigkeiten ist die Stadt eher arm, wenn man von den Moscheen absieht und der von Kaiser Hadrian erbauten Römerbrücke mit 16 Bogen. Beachtliche Exponate birgt jedoch das Archäologische Museum mit Stücken aus der Bronzezeit, der Hethiterepoche sowie aus der griechischen und römischen Antike.
Adana
Kommentare (0)








