Konya, die heiligste Stadt der Türkei, ist eine Großstadt mit 353 000 Einwohnern und mit dem Grab des Mevläna, der den Orden der tanzenden Derwische gründete, ein bedeutender Wallfahrtsort im Herzen von Mittelanatolien. Konya gilt als eine der ältesten Städte im Land; Funde aus dem 3. Jahrtausend v.Chr. belegen dies. Heute beherrschen der Mevlänabereich und der Alaettinhügel mit der Alaettin Moschee das religiöse Leben. Obwohl das Mevlänakloster seit Atatürk ein Museum ist, hat es immer noch die Ausstrahlung eines hochrangigen Heiligtums. Vor den Nachbil dungen der einstigen Derwische knieen die Gläubigen nieder, streicheln sie und verneigen sich vor Fahnen und Vitrinen. Es wird nur geflüstert. Die Alaettin-Moschee ist eine arabische Pfeilermoschee mit 42 antiken Säulen und geschnitzter Kanzel. Merkwürdig wirkt die Aziziye Moschee, deren Baustil als türkischer Barock bezeichn et wird.
Konya, die heiligste Stadt der Türkei
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